Lebenslauf und wissenschaftlicher Werdegang:

3 Kinder: Dr.med. Ursula Rokitansky-Tilscher, geb. 9.3.1967, Zahnärztin
Hannes Tilscher, geb. 3.12.1970, Bankangestellter
Mag.jur. Maria Christine Tilscher, geb. 14.11.1977, Legal Advisor

3 Enkelkinder

1954
Reifeprüfung am Bundesrealgymnasium, Wien 20

1954-1961
Medizinstudium mit Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde in Wien
(Eigenfinanzierung durch Hauslehrertätigkeit, Schankbursche,
Sportlehrer, Volkstanzlehrer)

seit 1958
Mitglied des Wr. Männergesangvereines
(Konzerte unter Etti, Karajan, Balatsch, etc.)

1961-1965
Turnus im Wilhelminenspital der Stadt Wien, ius practicandi zum Arzt für Allgemeinmedizin

1965-1969
Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie,
Spital, Wien 13

1967
Erster Kontakt mit der Manuellen Medizin in Pörtschach durch H.D. Wolff und K. Lewit; in der Folge Absolvierung der vorgeschriebenen Kurse in Österreich und in der Bundesrepublik. Mehrere Reisen nach Prag zu Prof. K. Lewit und Prof. Janda

1969
Gründung der Neuro-orthopädischen Ambulanz an der Wr. Neurologischen Universitätsklinik; Leitung derselben als Voluntär bis zum Jahre 1981 (12 Jahre)

1969
Durchführung des ersten Kurses für Manuelle Medizin in Pörtschach, die entsprechenden Kurse werden in Kontinuität seit 33 Jahren durchgeführt.

1969
Eröffnung einer Facharztpraxis in Wien 21 mit Kassenverträgen

1970
Reise nach Ronneby, Schweden. Kontakt mit skandinavischen
Heilgymnasten, Manualmedizinern

1970
Die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin überträgt die Leitung entsprechender Kurse, auch in Deutschland. Seit dem Jahre 1983 Durchführung der Abschlusskurse für Manuelle Medizin für Österreich (Diplom der Österreichischen Ärztekammer) und für die Deutsche Gesellschaft von 1981 bis 1992.
In den 36 Jahren wurden persönlich über 10.000 Seminaristen, - Praktische Ärzte, Fachärzte für Orthopädie, für Physikalische Medizin, etc. aus Österreich, der Bundesrepublik, Holland, Südtirol, Schweiz, Belgien und Portugal in Manueller Therapie unterrichtet.

1971
Reise nach England (Dr. Ronny Barbor, Colchester) zum Erlernen der
sklerosierenden Therapie.

1971-2002
Schaffung der ersten Abteilung für konservative Orthopädie und Rehabilitation im deutschen Sprachraum.
Ziel der Abteilung: Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, besonders der Wirbelsäule. Bei der Therapie werden vorwiegend reflextherapeutische, physikalische Maßnahmen mit anschließender rehabilitatorischer Betreuung eingesetzt.

Die Abteilung existierte 32 Jahre, in diesem Zeitraum wurden über
28.500 PatientenInnen stationär betreut. Sie gilt als Modell für ähnliche Einrichtungen in Österreich und im Ausland.

1973
Gründung einer Ludwig Boltzmann Forschungsstelle für Rehabilitation

1980
Mitglied des wissenschaftlichen Kommittees (Conseil scientifique) der FIMM (Federation Internationale de Medecine Manuelle)

1981-1984
Vorlesungen an der Abteilung für physikalische Medizin, Leitung:
Univ.Prof. Dr. R. Günther, Universität Innsbruck, und an der anatomischen Universitätsklinik Innsbruck (funktionelle Anatomie) Leitung: Univ.Prof. Dr. W. Platzer

1982
Habilitation an der Universität Innsbruck für „Konservative Orthopädie unter besonderer Berücksichtigung der Manuellen Medizin“

1982
Anlässlich der Habilitation wurde die L.Boltzmann Forschungsstelle in
ein L. Boltzmann Institut für konservative Orthopädie und Rehabilitation umgewandelt.

seit 1982
Präsident der Österreichischen Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin (1140 Mitglieder)

1983
Verleihung der Goldenen Ehrennadel durch die Deutsch Gesellschaft
für Manuelle Medizin für die Verdienste und wissenschaftliche Anerkennung dieser medizinischen Sparte

1983
Dank und Anerkennung durch den Bundesminister für Unterricht,
Dr. Sinowatz, für die seit Jahren durchgeführten Seminare für Turn-
und Sportpädagogen über die Erkennung und Betreuung von Haltungs-
gestörten Jugendlichen und Kindern.

1983-1990
Präsident der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes für Österreich

1985
Sportarztdiplom

1987
Verleihung der „Ernst von Bergmann – Plakette“ durch die Deutsche
Bundesärztekammer für die Verdienste um die ärztliche Fortbildung

1988
Verleihung des Berufstitels a.o. Universitätsprofessor

1991
Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Ärztekammer

1992
Präsident des Vereines zur Prävention von Wirbelsäulenstörungen

1992-1992
Präsident der Internationalen Gesellschaft für Manuelle Medizin (FIMM)
21. Mitgliedsländer

1993
Präsident der Sozialmedizinischen Initiative Österreich

1993
Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin

1994
Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes 1. Klasse des
BM für Wissenschaft und Kunst

1994
Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Wien

1994
Silbernes Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien

1995
Organisation des 11. Internationalen Kongresses für Manuelle Medizin,
FIMM, Hofburg, Wien (600 Teilnehmer)

1995
Ehrenmitglied der Internationalen Gesellschaft für Manuelle Medizin

1995
Ehrenmitglied der Steirischen Akademie für Ganzheitsmedizin

1996
Organisation des Kongresses „25 Jahre Abteilung für konservative
Orthopädie“ , Erfahrungsbericht über 20 stationär aufgenommene PatientenInnen

1996
Ehrenmitglied der Deutschen Vereinigung für Orthopädische Sporttraumatologie

1999
Päpstliches Komturkreuz des Silvesterordens, überreicht von
Kardinal Dr. Christoph Schönborn

1999
Großes Goldenes Ehrenkreuz des Landes Kärnten

1999
Ehrenmitglied der Medizinischen Gesellschaft für Oberösterreich

2001
Organisation des Jubiläumskongresses „30 Jahre Abteilung für konservativeOrthopädie – Manuelle Medizin und verwandte Methoden“

2002
Ehrenpräsident des Berufsverbandes Österreichischer Fachärzte für
Orthopädie und orthopädische Chirurgie

2002
Organisation des Kongresses „Der Rückenschmerz“, Hilton Vienna

2003
Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

2003
Organisation des Jubiläumskongresses „30 Jahre Ludwig Boltzmann Institut für konservative Orthopädie – der Mensch mit seinen Störungen des Stützt- und Bewegungsapparates“

2004
Goldenes Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien

2004
35 Jahre Kurse für Manuelle Medizin in Pörtschach

Verfasser von 438 Publikationen, davon 14 Bücher

In den 32 Jahren des Primariats wurden an der Abteilung für konservative Orthopädie mit 66 Betten im Orthopädischen Spital Wien Speising rund 28.500 Aufnahmen gezählt.
Die Zahl der Kursteilnehmer für Manuelle Medizin kann detailliert bis in das Jahr 1983 zurückverfolgt werden. Bis zum Jahr 2004 waren bei den Kursen für Manuelle Medizin über 25.000 Teilnehmer anwesend, mehr als 10.000 Kursanten wurden dabei von Hans Tilscher persönlich unterrichtet.

Die Zahl der Anwesenden bei den verschiedenen anderen Kongressen, Seminaren und Vorträgen in den letzten 36Jahren kann mit ca. 30.000 Hörer/innen angesetzt werden, - die Anzahl der gehaltenen Vorträge beläuft sich auf über 1500.


Hobbys:

1) Medizin
2) Musik (Mozart, Händel, Schubert, Bruckner)
3) Sport: seit 1971 Laufen, etwa 3x pro Woche
seit 1973 Golf (Handicap 29 !!)
(Menschen mit Handicap 10 bis 20 dürfen keine Familie haben,
Menschen mit Handicap 0 bis 10 keinen Beruf, ......... )
4) Guter Wein, gutes Essen
5) Langer Schlaf